Schnellboot der S-100 Klasse

Die deutsche Kriegsmarine baute während des zweiten Weltkriegs Torpedoschnellboote. Die größten und kampfstärksten dieser Schnellboote war die Klasse "Schnellboot 1939/1940", auch S-100 Klasse genannt. In vielerlei Hinsicht waren es hochmoderne und kampfstarke Schiffe. Mit Holzrümpfen und einem 20-Zylinder-Diesel erreichten sie etwa 40 Knoten. Neben zwei Torpedorohren, Wasserbomben, Rauchkanistern und je nach Einsatzprofil auch Minen waren sie mit einer für ihrer Größe mächtigen Flakbewaffnung ausgerüstet (vor allem 2cm Flak in Einzel- Zwillings- und Vierlingsaufstellung, 3,7cm Einzel- oder Doppelflak, 4cm Bofors uvm).

Das Modell

ist im Maßstab 1:72 von Revell (S-100).

Wie im Original wird das Boot über drei Wellen angetrieben. Bei jeder Welle wirkt ein Graupner Speed 265 Motor auf eine Welle mit Messingschraube. Jeder Motor wird von einem eigenen Regler geregelt. Der mittlere Motor wird klassisch über Kanal 1 vorwärts/rückwärts gesteuert und ist für die Marschfahrt zuständig. Die beiden äußeren Motoren sind für Angriffsgeschwindigkeit zuständig und werden über Kanal 3 und 4 mit X-Mischer gesteuert, wodurch die Kurvenfahrt unterstützt werden kann. Es kann auch fast "auf dem Teller" gedreht werden.

Das Modell verfügt im Original über drei Ruder. Das mittlere Ruder ist für die Fahrtrichtung zuständig und wird im Modell über Kanal 2 gesteuert. Die beiden äußeren sind Stauruder und für den "Lürssen-Effekt" zuständig. Dadurch wird die Stömung am Heck etwas aufgestaut und nach außen geleitet, was die Maximalgeschwindigkeit erhöht. Im Modell sind die Ruder auf Staustellung fixiert, der Lürssen-Effekt ist im Modell schön erkennbar.

Empfänger ist von Graupner MX-16. Für Energie sorgt ein 2-zelliger LIPO-Akku.

Das Modell ist Out-of-the-Box gebaut, äußerlich sind nur Wellen, Schrauben und Figuren nicht aus dem Bausatz.